Orte im Oberen Erlitztal

Friedrichsgrund [Piaskowice] Der Ort existiert nicht mehr.

Grafschaft Glatz

1754 als Kämmereidorf der Stadt Habelschwerdt [Bystrzyca Kłodzka] gegründet [1]
1755 erste Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt
ab 1780 Eintragungen im Kirchenbuch von Langenbrück
 
Friedrichswald(e) [Bedřichovka] [6]
Herrschaft Solnitz (Kwasnei)
1614 durch Glashüttenmeister Hans Friedrich als Teil von Kerndorf erstmals erwähnt
ab 1654 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

Grünborn („Grünbrunn“) [Zelenka] [6] Der Ort existiert nicht mehr.
Herrschaft Solnitz (Kwasnei)
1613 als Teil von Kerndorf erstmals erwähnt
1651 im Untertanenverzeichnis [2], 1654 in der Berni Rula[3]
ab 1653 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

Kaiserswald(e) [Lasówka]
Grafschaft Glatz / Herrschaft Plomnitz
1662 von Glasmeister Adam Paul Peterhansel zur Erweiterung der Glashütte Friedrichswald angelegt
1678 erste Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt
ab 1780 Eintragungen im Kirchenbuch von Langenbrück
Enklave Langenbrück
Enklave Königswalde (s.u.) bis 1896

Kerndorf („Körndorf“oder „Karnsdorf“) [Jadrná] [6]
Herrschaft Solnitz (Kwasnei)
1603 als Teil von Ober Kronstadt erstmals erwähnt
1654 in der Berni Rula
ab 1653 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

Königswald(e) [Królewski Las] Der Ort existiert nicht mehr.
Grafschaft Glatz / Kolonie von Grunwald [Zieleniec]
1717 erste Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt
1896 zu Kaiserswalde eingemeindet
ab 1780 Eintragungen im Kirchenbuch von Langenbrück

Kronstadt („Kuhnstat“) [Kunštát] [6]
Herrschaft Solnitz (Kwasnei)
1586 als erste Siedlung des oberen Erlitztales erwähnt
1651 im Untertanenverzeichnis, 1654 in der Berni Rula
ab 1653 Eintragungen im Kirchenbuch

Langenbrück [Mostowice]

Herrschaft Schnallenstein (Rosenthal)

1586 als „Verlängerung“ von Kronstadt angelegt und 1596 erstmals erwähnt [4]

1653 in der Glatzer Steuerrolla [5]

1653-1780 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

ab 1780 Eintragungen im Kirchenbuch von Langenbrück

Nieder Langenbrück (anfangs Kolonie Aloysienthal)

erste Eintragungen 1751 im Kirchenbuch von Kronstadt

 

Neudorf [Nová Ves]

Herrschaft Reichenau

anfänglich auch „von den neuen Häusern“ / „neues Dörfel“

ab 1705 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

 

Schwarzwasser [Černá Voda] [6]

Herrschaft Reichenau

anfänglich Siedlung der „Freudenthaler Glashütte“, nach 1711 „Puschdörfel“

(vermutlich nach der Wallfahrtskapelle St. Anna - „Puschkopalla“)

ab 1716 erste Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt

 

Stuhlseifen [Rudawa]

Herrschaft Schnallenstein (Rosenthal)

1574 erstmals erwähnt

1665 erste Eintragungen im Kirchenbuch von Marienthal [Niemojów]

 

Trtschkadorf („Trtschkawald“ oder „Treschendorf“) [Trčkov] [6]

Herrschaft Opotschno

ab 1708 Eintragungen im Kirchenbuch von Kronstadt („Hinterdorf“ von Friedrichswald)

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[1] Kögler, Joseph: Die Chroniken der Grafschaft Glatz. Band 4. Hrsg. Dr. Dieter Pohl. Köln 2001
[2] Soupis poddaných podle víry z roku 1651. Hradecko-Bydžovsko 4. Praha 2000
[3] Berní rula 14, kraj Hradecký, Iva Čadková a Magda Zahradníková, Praha 2009
[4] Zimmermann, Friedrich Albert: Beytræge zur Beschreibung von Schlesien. Neunter Band. Brieg 1789
[5] Lebeda, Hilde: Die Glatzer Steuer-Rolla von 1653 für den Kreis Habelschwerdt. In: Archiv für Sippenforschung. 12. Jgg. Görlitz 1935
[6] Gemeindeverband seit 1951/1960: Orlické Záhoří